Sonntag, 2. Dezember 2012

Arme Weihnachtsküche


Arme Weihnachtsküche
Ein Gedicht von Sandra Blank
(Melodie: Alle Jahre wieder)

Alle Jahre wieder 
Um dieselbe Zeit
Steh’ ich in der Küche
Denk’: bald ist’s soweit.

Dann wird sie verklebt sein
Mehl in allen Ecken
Zucker, Zimt und Butter
Sind dann mir ein Schrecken.

Kauf doch gleich die Dinger
Sagt man jedes Mal.
Selbstgemacht schmeckt's besser, 
Ach, ist das ’ne Qual.

Kinder wollen helfen
Gibt es keine Frage
Meine arme Küche
Wird ne große Plage.

Ich will mich nun trösten,
Aufbau’n für den Stress,
Wie im letzten Jahre
Mich nicht schlafen lässt.

Jetzt sind sie schon größer,
Rede ich mir ein
Doch, ich weiß es selber
’s wird nicht anders sein.

Kinderaugen leuchten
Haben’s toll gemacht.
Diese Schwerarbeiter
Zieh’n erschöpft dann ab.

Mutter voll Entsetzen
Wie doch jedes Jahr
In dem Raum, der gestern
Supersauber war.

Endlich nach x-Stunden
Alles, wie es war
Und ich freu mich wieder
Auf das nächste Jahr.

Gefunden habe ich das Gedicht/Lied hier

Ich wünsche all meinen Lesern einen schönen 1. Advent

Einen lieben Gruss, Anke

Kommentare:

Sarale hat gesagt…

Die Weihnachtsbäckerei steht mir im Moment auch noch bevor. Zur Zeit plagen mich Rückenschmerzen und Schmerzen in den Armen, da ist es nicht so angenehm stundenlang in der Küche zu stehen. Dabei wollte ich dieses Jahr so viele neue Rezepte ausprobieren.
Vielleicht wird´s ja noch besser...
Auf jeden Fall vielen Dank für das Gedicht!

LG,

Tanja

made-by-anke hat gesagt…

Liebe Tanja,
oh je, dann geht es dir ja wie mir - ich kann meinen linken arm kaum bewegen - wie taub und der rücken macht auch seit einigen wochen probleme... nun ja, dann halt nächstes Weihnachten (man kann ja schließlich nichts erzwingen. Dir auf jeden Fall ganz schnell eine Gute Besserung....

lg anke